Echinodorus argentinensis im Garten pflanzen
Einrichtungsbeispiele mit Argentinischer Froschlöffel
Wissenswertes zu Echinodorus argentinensis
Der Argentinische Froschlöffel (Echinodorus argentinensis) ist eine große und imposante Wasserpflanze, die sowohl submers als auch emers wächst. Aufgrund ihrer Größe eignet sie sich eher für große Aquarien oder Aquaterrarien. In offenen Becken kann sie ihre Blätter über die Wasseroberfläche hinaus wachsen lassen und eindrucksvolle Blütenstände entwickeln.
Herkunft
Diese Art ist in Südamerika beheimatet und kommt vor allem in Argentinien, Brasilien und Uruguay vor. Sie wächst in sumpfigen Gebieten sowie an Flussufern und überfluteten Wiesen, wo sie zeitweise unter Wasser stehen kann.
Aussehen
Echinodorus argentinensis bildet kräftige, lanzettliche Blätter, die in einer dichten Rosette angeordnet sind. Die Blätter können submers bis zu 50 cm lang werden, während emerse Exemplare noch größer wachsen. Die Blattfarbe variiert von hell- bis dunkelgrün. Bei ausreichendem Platz und Licht kann die Pflanze Blütenstände mit kleinen weißen Blüten ausbilden.
Standort und Pflege
Die Pflanze bevorzugt helle bis sonnige Standorte und wächst am besten bei Temperaturen zwischen 18 und 28 °C. Sie gedeiht sowohl in weichem als auch in härterem Wasser (pH-Wert 6,5–7,5) und benötigt einen nährstoffreichen Bodengrund. Eine CO²-Düngung kann das Wachstum fördern, ist aber nicht zwingend erforderlich. Aufgrund ihrer Größe ist sie für kleinere Aquarien ungeeignet, eignet sich jedoch hervorragend für große Becken, in denen sie als markanter Blickfang dient.
Vermehrung
Echinodorus argentinensis vermehrt sich durch Ausläufer und gelegentlich auch durch Samenbildung. Die Tochterpflanzen können abgetrennt und neu eingepflanzt werden, sobald sie genügend eigene Wurzeln entwickelt haben.
Nutzen im Aquarium
Durch ihre Größe und ihr schnelles Wachstum trägt die Schwertpflanze zur Nährstoffregulierung bei und kann helfen, Algenwachstum zu reduzieren. Sie bietet größeren Fischen und Wirbellosen Versteckmöglichkeiten und sorgt für eine natürliche Struktur im Becken. In offenen Aquarien kann sie mit ihren emersen Blättern einen besonders dekorativen Effekt erzielen.
Schädlinge und Krankheiten
Diese Art ist sehr robust, kann aber bei Nährstoffmangel gelbliche oder blasse Blätter entwickeln. In weichem Wasser können sich die Blätter unter Umständen langsamer entwickeln. Schneckenfraß tritt nur selten auf.
Alternative Bezeichnungen
Neben „Argentinischer Froschlöffel“ wird die Pflanze gelegentlich auch als „Großer Froschlöffel“ bezeichnet.