Die Community mit 19.492 Usern, die 9.168 Aquarien, 35 Teiche und 66 Terrarien mit 168.229 Bildern und 2.580 Videos vorstellen!
Neu
Login
Wir werden unterstützt von:

Wer von den alten Hasen traut sich? :-)

Hallo,

ich wende mich jetzt mal speziell an die alten Hasen in unserem schönen Hobby. Wir kritteln ja gerne am Besatz rum, mäkeln über die Aquariengrö??e, finden Schatztruhen, Taucher etc. nicht besonders schön.

Aber da ja kein Meister vom Himmel gefallen ist, (wir ja auch nicht), wie war das denn eigentlich bei unserem 1. Becken? Naaaa? Kommt da bei dem einen oder anderen ein ungutes Gefühl hoch? Also her mit euren Fischsuppengeständnissen. :-))

Damit ihr nicht denkt, die hat gut reden, mache ich doch mal den (sehr unrühmlichen) Anfang.

Also im zarten Alter von 16 konnte ich mir mein erstes Becken leisten. Natürlich so ein 54l Aquarium Set, allerdings mit vernünftiger Technik: Eheim- Filter (für die Kenner: der alte achteckig aufgebaute) und ein Jäger Heizer.

Da ich mir so keine Bücher leisten konnte und es kein Internet gab, nahm ich die einzige Möglichkeit wahr um mich zu informieren: die Bücherei. Leider wusste ich da noch nicht, dass ich genau die Bücher in die Finger bekam, die das Papier nicht wert waren.

Also Aquarium aufgebaut und nach einer Woche hielten die Fische Einzug, die da waren:

Neons, Guppys, Nannostomus eques, Corydoras paleatus.

Keines der Bücher erzählte was über einen Nitritpeak. Tja und seltsamerweise starb mir nur ein Schrägsteher. Doch natürlich fand ich das Becken immer noch zu leer. Ein paar Wochen später kamen dann noch Schwertträger und ein Feuerschwanz dazu. :-((

Der Bodengrund bestand übrigens aus Aqualit, wer das schon mal gesehen hat, kann sich ja vorstellen, wie geeignet dieses Zeug für Panzerwelse war. Aber trotzdem fand bei keinem Cory in irgendeiner Weise eine Barteleinschmelzunng statt.

Probleme gab es natürlich genug: biogene Entkalkung, ständig eingehende Pflanzen und nach nur einem Jahr war das Becken total hinüber: durchgehend verfaulter Bodengrund, und ein reichlich dezimierter Fischbestand.

Da dies ja nicht der Normalzustand sein konnte, versuchte ich nun, an weitere Literatur zu kommen. Ich wollte einfach wissen, was da im Becken eigentlich vor sich gegangen war.

Die Rettung kam, weil mir ein Buch in die Hand fiel, das den Namen Aquarienbuch wirklich verdient hatte: Das optimale Aquarium von Horst/Kkipper.

Von da an war mein Intersse an diesen ganzen chemischen und biologischen Vorgängen geweckt.

Leider waren die ganzen Dupla Sachen für eine Auszubildene reichlich teuer, bis auf den Dünger konnte ich mir die ganzen Dinge nicht leisten. Allerdings kam damals eine weitere Firma auf dem Markt, die ähnliche Produkte herstellte: Dennerle. (Ja, damals waren die Sachen von denen noch recht gut bezahlbar).

Ich stellte auf CO2-Düngung um, holte mir einen Bodenfluter, achtete auf einen vernünftigen Besatz und erfuhr, wie gut Becken aussehen und funktionieren können.

Das Suchtpotential stieg synchron mit der Beckengrö??e, allerdings war die grö??te Grö??e ein 300l Becken.

Jedenfalls bisher. :-))

lg

Beate

Blogartikel 'Blog 1650: Wer von den alten Hasen traut sich? :-)' aus der Kategorie: "Dies und Das" zuletzt bearbeitet am 28.03.2009 um 17:46 Uhr von Salmlerfreund
Kommentare:
Um selbst einen Kommentar schreiben zu können, musst du dich anmelden!
Geschrieben am 29.03.2009 um 22:39 von Bazzi
au au!!!!
schon wieder muss ich meinen senf dazugeben
hab ja auch schon ein paar lenze auf dem geschundenen rücken
jetzt gehs los..
blumenvase..20-20cm grundfläche circa-masse
ewig hoch,
schätze, erinnerungsmässige 60cm
eine fassung mit glühlampe darübergebastelt
ich wundere mich heute noch, das meine eltern das zugelassen haben (damalige 220volt, ohne fi-gabs glaube ich noch gar nicht).
weiter im text:
die damals üblichen luftfilter, mit steinen, und nur mit steine gefüllt
riessen geblubbere-heisst den luftsprudler voll aufgedreht....sah ja so schön aus..!
heizung eine normale jäger stabheizung , wie ich sie heute auch noch benütze,
mit dem kleinen unterschied, sie war nicht regelbar
sie hatte keinen thermostatt
(die heizung hab ich heute noch, benütze ihn natürlich nicht mehr. )war aber eine kleine 25watt heizung
und zum glück hat mein vater immer die geräte aus der steckdose herausgezogen
....des koscht alles zuviel stroooom!!
wasserwechsel machte ich natürlich auch, logisch!!
10liter wasser raus, neues kaltes wasser rein,
mann, sah dass toll aus, wenn sich danach immer so schöne bläschen bildeten!!
ich glaube ich blamiere mich gerade,
aber man kennt mich ja nicht mehr, habe auch ein pseudonym etschegäbele!
aber eines wundert mich im nachhinein schon
eigentlich sind mir relativ wenige fische kaputtgegangen, obwohl ich permanent am aquarium
ähh an der blumenvase rerumgewurselt habe.
das ist jetzt über 35 jahre her
und das was eigentlich geblieben ist, oder wieder zurückgekehrt ist, ist der fischbesatz
habe heute wie damals wieder guppys schwertträger und sogar meinen obligatorischen feuerschwanz hatte ich früher schon.
ja mein gott ich wusste es halt früher nicht besser, ich war ja kein absichtlicher tierquäler
genug blamiert ....tschüssle günther

Weitere Kommentare lesen

Das könnte dich ebenfalls interessieren:

Speisepilze im eigenen Garten anbauen: So gehts!
Tom am 12.10.2024

Speisepilze im eigenen Garten anbauen: So gehts!

Pilze sind nicht nur im Wald zu finden – viele Arten können auch im eigenen Garten kultiviert werden. Der Anbau von Speisepilzen wie Champignons, Austernseitlingen oder Shiitake bietet eine nachhaltige Möglichkeit, frische und gesunde Zutaten direkt zu Hause zu ernten. Mit den richtigen Bedingungen, wie einem passenden Substrat, ausreichend Feuchtigkeit

Ökologische Lehrprojekte: Aquarien als Modell von Ökosystemen
Tom am 17.05.2024

Ökologische Lehrprojekte: Aquarien als Modell von Ökosystemen

Heutzutage, wo Fragen zur Umwelt im Sinne von Nachhaltigkeit immer weiter in den Mittelpunkt rücken, wird auch ökologische Lehrprojekte in der Bildung eine wachsende Bedeutung zugemessen. Eine Art dieser Projekte besteht in der Anwendung von Aquarien als Modell von Ökosystemen. Aquarien liefern eine attraktive visuelle Option, um komplizierte Zusammenhänge

Krankheiten bei Vogelspinnen erkennen und behandeln
Tom am 01.09.2024

Krankheiten bei Vogelspinnen erkennen und behandeln

Vogelspinnen gehören zu den faszinierendsten und zugleich mysteriösesten Tieren, die man in einem Terrarium halten kann. Sie sind robust, anpassungsfähig und benötigen im Vergleich zu anderen exotischen Haustieren nur wenig Pflege. Dennoch können auch diese beeindruckenden Tiere an verschiedenen Krankheiten leiden, die von ungünstigen Haltungsbedingungen,

Löwenzahn: Unkraut oder Heilpflanze?
Tom am 31.05.2024

Löwenzahn: Unkraut oder Heilpflanze?

Kinder lieben ihn, Gärtner meist weniger: Den Löwenzahn wird aufgrund seiner Widerstandskraft und starken Verbreitung oft als Unkraut betrachtet. Verantwortlich dafür ist auch die kräftige, bei älteren Pflanzen über einen Meter lange Pfahlwurzel. Sie ist äußerst schwer aus dem Boden zu entfernen, ihre Reste treiben zuverlässig erneut aus.

Reproduktionsverschiebung bei Wildtieren – Das Beispiel des Igels
Tom am 19.02.2025

Reproduktionsverschiebung bei Wildtieren – Das Beispiel des Igels

Der Klimawandel und menschliche Eingriffe in die Natur beeinflussen das Verhalten vieler Wildtiere. Eine der auffälligsten Veränderungen ist die sogenannte Reproduktionsverschiebung – also eine zeitliche Verschiebung oder Verlängerung der Fortpflanzungsphase. Dieses Phänomen lässt sich inzwischen bei zahlreichen Arten beobachten, darunter auch

Verdunstung: Ein Problem für deinen Gartenteich?
Tom am 28.09.2024

Verdunstung: Ein Problem für deinen Gartenteich?

Die Verdunstung ist ein natürlicher Prozess, der in jedem Gewässer stattfindet. Wenn es um Gartenteiche geht, kann die Verdunstung jedoch erhebliche Auswirkungen auf das Wasserlevel und das Ökosystem haben. Viele Gartenbesitzer fragen sich: Ist Verdunstung ein Problem für meinen Gartenteich? In diesem Artikel werden wir uns ausführlich mit dem