
Aquaristik und Haushaltsauflösung: Der richtige Umgang mit alten Aquarien
Wenn es um die Auflösung eines Haushalts geht, denken die meisten an Möbel, Kleidung oder Hausrat – doch was passiert mit einem alten Aquarium? Wer selbst Aquaristik betreibt, kennt sich oftmals mit der sachgerechten Entsorgung aus. Insbesondere Angehörige stehen bei einer Haushaltsauflösung aber häufig vor einer Herausforderung, wenn Aquarien entsorgt werden müssen. Denn diese gehören weder in den Hausmüll noch ins Altglas. Warum das so ist und wie ein altes Aquarium richtig entsorgt werden kann, erklären wir im Folgenden. Außerdem erfährst du, wann es sinnvoll sein kann, Profis mit einer Haushaltsauflösung zu beauftragen und wie du dabei vorgehen solltest.
Kein Fall für Hausmüll, Altglas oder Sperrmüll
Glas gehört nicht in den Hausmüll, deshalb müssen Aquarien auf anderem Wege entsorgt werden. Altglascontainer sind jedoch auch nicht die Lösung. Ein Aquarium besteht zwar überwiegend aus Glas, doch dieses unterscheidet sich vom herkömmlichen Altglas. Es ist oft mit Silikondichtungen verklebt, enthält Kunststoffteile, Metallrahmen oder Quecksilber und manchmal sogar stromführende Elemente wie LED-Beleuchtung oder Heizstäbe. Diese Materialien machen es nahezu unmöglich, ein Aquarium vollständig in seine Bestandteile zu zerlegen, um es recyceln zu lassen. Auch der Sperrmüll ist keine Option. Das Glas eines Aquariums würde beim Pressen im Müllwagen zersplittern, was nicht nur die Mülltrennung erschwert, sondern auch eine Gefahrenquelle darstellt. Aus diesem Grund lehnen viele Städte und Gemeinden die Mitnahme von Aquarien über den Sperrmüll ab.
Der richtige Weg: Fachgerechte Entsorgung von Aquarien
Die sicherste und umweltfreundlichste Möglichkeit, ein ausgedientes Aquarium zu entsorgen, ist die Fahrt zum Wertstoffhof. Dort kümmern sich Fachleute um die richtige Trennung der verschiedenen Materialien. Klär am besten vorher telefonisch, welche Materialien angenommen werden, denn oft kannst du hier nicht nur das Aquarium selbst und Elektroschrott, sondern auch mineralische Substrate abgeben. Die Entsorgung auf dem Wertstoffhof ist bis zu einer bestimmten Menge in der Regel kostenfrei. Da im Rahmen einer Haushaltsauflösung viel anfallen kann, dass auf dem Wertstoffhof entsorgt werden muss, können mehrere Fahrten an verschiedenen Tagen sinnvoll sein.
Unterstützung durch Dienstleister
Wer sich nicht selbst um die Haushaltsauflösung kümmern möchte, kann auf professionelle Entrümpelungsdienste zurückgreifen. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn große Mengen von Gegenständen und Abfall entsorgt werden müssen, die nicht in die üblichen Tonnen dürfen. Anbieter von Haushaltsauflösungen sind auf die fachgerechte Entsorgung von verschiedenstem Hausrat spezialisiert und nehmen nicht nur logistische, sondern auch die körperlich schwere Arbeit gern ab. Die Preise für eine professionelle Haushaltsauflösung richten sich nach dem Arbeitsaufwand. Je mehr entsorgt werden muss, desto höher fallen die Kosten aus. Doch nicht nur die Menge an sich ist ausschlaggebend für den Preis, sondern auch, wie kompliziert die fachgerechte Entsorgung ist. Deshalb sollten Anbieter im Vorfeld bestmöglich über Sonderabfälle, Aquarien und dergleichen mehr informiert werden. Viele Unternehmen für Haushaltsauflösungen führen zunächst eine unverbindliche Besichtigung des aufzulösenden Haushalts durch, um sich selbst ein Bild vom erforderlichen Arbeitsaufwand zu machen. So kann ein faires Angebot erstellt werden. Bestenfalls vereinbart ihr ein transparentes Festpreisangebot, damit du genau weißt, welche Kosten mit der professionellen Haushaltsauflösung auf dich zukommen. Vergleiche verschiedene Anbieter und beachte Rezensionen, um einen vertrauenswürdigen Dienstleister zu finden. Bekannt ist beispielsweise das Unternehmen Beräumfix, das für eine Haushaltsauflösung Dresden, Leipzig, Pirna und zahlreiche andere Orte in Ostdeutschland anfährt. Wer sich überfordert fühlt, sollte nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Entrümpelungsunternehmen können die Arbeit nicht nur effizient erledigen, sondern auch sicherstellen, dass alles korrekt entsorgt wird. Damit wird die Haushaltsauflösung nicht nur einfacher, sondern auch deutlich stressfreier. Oft handelt es sich dabei ja ohnehin um eine sensible Angelegenheit.