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Riccia fluitans im Aquarium oder Teich

Einrichtungsbeispiele mit Teichlebermoos

Riccia fluitans  im Aquarium oder Teich (Einrichtungsbeispiele mit Teichlebermoos)

Wissenswertes zu Riccia fluitans

Das Teichlebermoos (Riccia fluitans) ist ein feines, leuchtend grünes Lebermoos, das sowohl im Aquarium als auch im Gartenteich vielseitig einsetzbar ist. Es zählt zu den beliebtesten Schwimmpflanzen in der Aquaristik und überzeugt durch sein filigranes Aussehen, schnelles Wachstum und seine Anpassungsfähigkeit. Besonders Garnelen- und Züchterbecken profitieren von den dichten Polstern, die das Teichlebermoos ausbildet.

Foto mit 2te Welshöhle und Teichlebermoos Foto mit Hier noch ohne Wurzel, aber mit teichlebermoos Foto mit Heute habe ich mal die Riccia fluitans Teichlebermoos mit den Foto mit Drachenstein mit Moosball, Anubias, Teichlebermoos Foto mit Teichlebermoose mit Netzen auf Steinen befestigt Foto mit Höhle mit Teichlebermoos Foto mit Heute habe ich mal die Riccia fluitans Teichlebermoos mit den Foto mit Teichlebermoos Foto mit Das Teichlebermoos macht sich auf dem HMF breit.

Herkunft

Ursprünglich ist Riccia fluitans weltweit in gemäßigten bis tropischen Zonen verbreitet. Es kommt natürlicherweise in stehenden oder langsam fließenden Gewässern vor, oft an der Wasseroberfläche oder an feuchten Uferstellen.

Aussehen

Das Teichlebermoos bildet feine, verzweigte, hellgrüne Thalli (flache Moosstrukturen) aus, die an kleine Geweihäste erinnern. Diese Thalli schwimmen locker an der Wasseroberfläche oder bilden bei entsprechender Fixierung dichte Teppiche und Polster unter Wasser. Bei starker Beleuchtung entwickelt es eine besonders kräftige Färbung und kompakte Form.

Standort

Riccia fluitans gedeiht sowohl an der Wasseroberfläche als frei treibendes Moos als auch auf Wurzeln oder Steinen befestigt. Es bevorzugt gut beleuchtete Plätze, toleriert aber auch halbschattige Standorte. In Gartenteichen ist es im Sommer problemlos einsetzbar, jedoch nicht winterhart.

Pflegehinweise

Das Teichlebermoos ist pflegeleicht, benötigt aber ausreichend Licht (ab 0,5 W/L im Aquarium), um kompakt zu bleiben. Ideal sind Temperaturen zwischen 15 und 28 °C. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 8,0 liegen, die Gesamthärte bei 2–15 °dGH. Eine zusätzliche CO2-Versorgung sowie regelmäßige Düngung fördern das Wachstum, sind aber nicht zwingend notwendig. Um unkontrolliertes Ausbreiten zu verhindern, sollte das Moos regelmäßig ausgedünnt werden.

Vermehrung

Riccia fluitans vermehrt sich vegetativ, indem kleine Teile der Pflanze abgetrennt werden und eigenständig weiterwachsen. Im Aquarium können Triebe einfach abgezupft und neu platziert werden.

Nutzen

Das dichte Geflecht des Teichlebermooses bietet hervorragende Versteckmöglichkeiten für Jungfische, Garnelen und andere Kleintiere. Zudem dient es als Laichsubstrat und verbessert die Wasserqualität, indem es überschüssige Nährstoffe aufnimmt. In Garnelenbecken bildet sich auf den Thalli häufig ein Biofilm, der als Futterquelle dient.

Schädlinge und Krankheiten

Riccia fluitans ist sehr robust und wenig anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Bei unzureichender Beleuchtung oder starker Konkurrenz durch Algen kann es jedoch verkümmern. Überschüssiges Pflanzenmaterial sollte regelmäßig entfernt werden, um Wassertrübung zu vermeiden.

Deutsche und alternative Bezeichnungen

Der deutsche Name „Teichlebermoos“ verweist auf die typische Wuchsform (Lebermoos) und den natürlichen Lebensraum in Teichen. Im Handel ist es auch unter dem Namen „Schwimmendes Lebermoos“ oder einfach als Riccia fluitans bekannt. Die Bezeichnung „Riccia“ stammt aus dem Lateinischen und geht auf den italienischen Botaniker Pietro Ricci zurück.

Haltungsbedingungen

Um Riccia fluitans (Teichlebermoos) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 15° bis 28°C
  • pH-Wert: 6.0 bis 8.0
  • Gesamthärte: 2° bis 15° dGH

Änderungen vorschlagen

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Letzte Änderung am 23.03.2025
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