Fissidens fontanus im Aquarium
Einrichtungsbeispiele mit Phönix-Moos
Wissenswertes zu Fissidens fontanus
Herkunft
Bei Fissidens fontanus (Phönix-Moos) handelt es sich um ein Wassermoos aus der Familie der Spaltzahnmoosgewächse (Fissidentaceae), das ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika, Nordafrika und den wärmeren Teilen Europas stammt. Inzwischen ist es aber auch in Deutschland zu finden, wo es in fast allen größeren Flüssen wie Elbe oder Rhein zu finden ist.
Aussehen
Fissidens fontanus ist eine Moosart, die oft in Aquarien und Aquascapes verwendet wird. Es hat ein charakteristisches Aussehen, das es von anderen Moosarten unterscheidet. Hier sind einige Merkmale von Fissidens fontanus:
Struktur: Fissidens fontanus hat eine dichte, verzweigte Struktur, die zu einem kugelförmigen Aussehen neigt. Die Zweige des Mooses sind dünn und können sich leicht in alle Richtungen ausbreiten.
Farbe: Fissidens fontanus ist normalerweise dunkelgrün bis schwarzgrün und hat eine ledrige Textur. Im Vergleich zu anderen Moosarten hat es eine glänzendere, glattere Oberfläche.
Blätter: Die Blätter von Fissidens fontanus sind klein und schmal, in der Regel zwischen 1 und 2 mm lang. Sie sind länglich geformt und haben eine spitze Spitze. Die Blattbasis ist breit und wächst in einer dichten Anordnung entlang des Stängels.
Stängel: Der Stängel von Fissidens fontanus ist dünn und flexibel, was es dem Moos ermöglicht, sich an verschiedenen Oberflächen zu haften. Der Stängel kann bis zu 5 cm lang werden und ist normalerweise verzweigt.
Standort
Das Phönix-Moos eignet sich hervorragend für die Gestaltung von Aquarien, insbesondere als Bodenbedeckung, auf Steinen oder Wurzeln. Es bevorzugt schwaches bis mäßiges Licht und gedeiht sowohl in Weich- als auch in Hartwasser.
Pflege
Mit seinen Haftorganen (Rhizoiden) kann sich Fissidens fontanus an Holz, Steinen oder anderer Aquariendekoration festheften. Auf diese Weise verleit es dem Habitat ein natürliches Aussehen. Im Aquascaping wird das Moos deshalb gerne zur Begrünung des Hardscapes verwendet. Im Nanoaquarium wird es als Polster oder Rasen im Vordergrund eingesetzt.
Die Aufsitzerpflanze benötigt nur relativ wenig Licht und ist am besten bei Wasserwerten mit einem pH-Wert zwischen 5 und 7, einer Gesamthärte zwischen 0 und 30°dGH und einer Temperatur zwischen 4 und 26°C zu pflegen.
Die einfach zu haltende, feinfiedrige Pflanze ist damit auch für ein Kaltwasseraquarium geeignet.
Nutzen
Phönix-Moos bietet Schutz und Rückzugsmöglichkeiten für Garnelen, kleine Fische und Jungtiere. Gleichzeitig fungiert es als natürlicher Filter, indem es Schwebstoffe aus dem Wasser bindet und überschüssige Nährstoffe aufnimmt.
Schädlinge und Krankheiten
Das Moos ist weitgehend resistent gegen Schädlinge und Krankheiten, allerdings können Algen das Wachstum beeinträchtigen.
Bezeichnungen
Im deutschen Sprachraum ist Fissidens fontanus als Phönix-Moos, Quell-Gabelzahn oder wie im englischen Sprachraum als Phoenix moss bekannt.
Synonyme sind: Fissidens debilis, Fissidens julianus, Fissidens mexicanus, Fissidens tuerckheimii, Fontinalis juliana, Octodiceras dillenii. Irrtümlich ist auch Fissidens geppii und Fissidens nobilis gebräuchlich.
Vermehrung
Phönix-Moos vermehrt sich durch Teilung. Kleine Polster oder Triebe können abgetrennt und neu befestigt werden. Durch regelmäßiges Trimmen fördert man eine dichte und gleichmäßige Wuchsform.
Haltungsbedingungen
Um Fissidens fontanus (Phönix-Moos) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.
- Wassertemperatur: 4° bis 26°C
- pH-Wert: 5.0 bis 7.0
- Gesamthärte: 0° bis 30° dGH